Die vermeintliche Atempause am weltweiten Energiemarkt erweist sich immer deutlicher als gefährliche Illusion. Nach einer Phase der scheinbaren Beruhigung zieht die Volatilität drastisch an und treibt den Ölpreis in neue Höhen. Die internationalen Börsen reagieren mit spürbaren Risikoaufschlägen auf die erneute Zuspitzung im Nahen Osten. Eine nachhaltige diplomatische Lösung ist nach den jüngsten Entwicklungen in weite Ferne gerückt. Die Angst vor massiven, langfristigen Lieferausfällen sorgt dafür, dass der Ölpreis für die Sorten Brent und WTI stetig klettert.
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Dass dieser starke Anstieg beim Ölpreis keineswegs überraschend kommt, zeigt ein Blick auf die jüngste Historie: Bereits am 28. April wurde hier detailliert dargelegt, welche Dynamik sich im Hintergrund zusammenbraut. Die fundamentalen Rädchen greifen nun genau so ineinander, wie es in der damaligen Prognose vom 28.4. vorausgesagt wurde. Wer die Entwicklung des Ölpreises frühzeitig im Blick hatte, konnte sich rechtzeitig auf die veränderte Marktlage einstellen.
Trump und Israel verschärfen die Rhetorik am Energiemarkt
Der ohnehin brüchige Zustand in der Konfliktregion steht nun offenbar kurz vor dem endgültigen Kollaps, was den Ölpreis unmittelbar befeuert. US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten diplomatischen Angebote aus Teheran unmissverständlich als absolut inakzeptabel zurückgewiesen und ein klares Ultimatum gestellt. Die Botschaft aus Washington ist extrem martialisch ausgefallen. Sollte sich die iranische Führung nicht sofort und umfassend bewegen, drohe die gezielte Zerstörung strategischer Infrastruktur. Ein solcher Schritt würde die globalen Ölförderanlagen direkt betreffen und die Preise unkontrolliert explodieren lassen.
Gleichzeitig signalisiert die Regierung in Jerusalem höchste Alarmbereitschaft. Das israelische Militär bereitet sich intensiv auf eine unmittelbar bevorstehende Wiederaufnahme von massiven Luftangriffen vor. Da zudem die anhaltende Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus den globalen Ölstrom bereits im Vorfeld massiv abzuwürgen droht, gerät der internationale Ölpreis unter enormen Aufwärtsdruck. Die Einkäufer weltweit agieren in höchster Nervosität, was den Ölpreis zusätzlich stützt.
Die Bestätigung der Analyse vom 28. April
Es ist genau diese Mischung aus politischer Härte und militärischer Drohkulisse, die den Ölpreis antreibt. Wer die Warnsignale rechtzeitig gedeutet hat, wurde von den aktuellen Kurssprüngen nicht kalt erwischt. Wie bereits am 28. April an dieser Stelle dokumentiert, war der Ausbruch beim Ölpreis aus der monatelangen Seitwärtsphase mathematisch und charttechnisch fast schon überfällig. Damals schien die Lage an der Oberfläche noch ruhig, doch unter der Decke brodelte es gewaltig, was eine baldige Neubewertung beim Preis für das „schwarze Gold“ ankündigte.
Der Markt hat die geopolitischen Risiken schlichtweg monatelang unterschätzt und den Ölpreis künstlich niedrig gehalten. Die Weichen für die aktuelle Rallye wurden genau in jenen Tagen Ende April gestellt. Wer die damalige Einschätzung aufmerksam verfolgt hat, sieht sich durch die aktuellen Ereignisse an den Terminbörsen eins zu eins bestätigt. Der Ölpreis folgt exakt den Mustern, die sich bereits vor Wochen abgezeichnet haben.
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Der Ölpreis und die charttechnische Magie der 133 USD
Dieses hochexplosive fundamentale Umfeld spiegelt sich längst in den technischen Formationen auf den Handelsmonitoren der Wall Street wider. Die Notierungen bauen eine gewaltige Aufwärtsdynamik auf, die den Ölpreis über wichtige, seit Jahren etablierte Widerstandszonen hebt. Wenn diese letzten Barrieren nachhaltig fallen, steht der Weg für einen historischen Kursschub frei. Warum dabei eine ganz bestimmte Zielmarke eine fast schon magische Anziehungskraft auf den Ölpreis ausübt, lässt sich detailliert nachlesen unter Die Magie der 133 USD: Was der Öl-Chart uns flüstert.
Diese detaillierte Auswertung verdeutlicht, dass die aktuellen Bewegungen beim Ölpreis exakt dem Drehbuch folgen, das bereits am 28.4. skizziert wurde. Die technischen Indikatoren signalisieren unisono, dass die Bullen die vollständige Kontrolle übernommen haben und den Ölpreis weiter antreiben. Ein Blick auf die Analyse unter Die Magie der 133 USD: Was der Öl-Chart uns flüstert zeigt unmissverständlich, dass ein nachhaltiger Sprung über die aktuellen charttechnischen Hürden eine Kettenreaktion auslösen kann. Dadurch könnte der Ölpreis zügig in solide dreistellige Regionen katapultiert werden. Die dort aufgezeigten Marken bilden das mathematische Fundament für die anstehende Entwicklung.
Wirtschaftlicher Dominoeffekt durch den hohen Ölpreis
Ein dauerhaft hoher Ölpreis bleibt natürlich nicht ohne drastische Folgen für die globale Konjunktur. Die Inflation, die in vielen Industrienationen gerade erst mühsam eingedämmt schien, droht durch den steigenden Ölpreis erneut angefacht zu werden. Zentralbanken weltweit geraten dadurch in ein schweres Dilemma: Eigentlich wären Zinssenkungen zur Stützung der Wirtschaft nötig, doch der steigende Preisdruck beim Öl zwingt zu einer anhaltend restriktiven Politik.
Transportkosten explodieren, Lieferketten geraten durch die Unsicherheiten im Nahen Osten erneut unter Stress und die Produktionskosten in der Industrie schießen in die Höhe. All diese makroökonomischen Faktoren spielen den Rohstoffbullen in die Karten. Der Ölpreis wird in diesem Umfeld wieder zum ultimativen Gradmesser für geopolitische Risiken und zum bestimmenden Faktor an den weltweiten Finanzmärkten. Wer den Markt verstehen will, kommt an einer präzisen Beobachtung der Dynamik rund um den Ölpreis nicht vorbei.
Fazit: Das Drehbuch für den Ölpreis-Ausbruch steht
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ölmarkt vor einer geschichtsträchtigen Weichenstellung steht. Die Kombination aus Trumps unnachgiebiger Haltung, Israels militärischer Entschlossenheit und der strategischen Enge am Persischen Golf bildet das perfekte Fundament für eine langanhaltende Aufwärtsbewegung beim Ölpreis. Es bewahrheitet sich nun exakt das Szenario, das am 28. April vorausgesagt wurde.
Wer die tieferen charttechnischen Hintergründe und die präzisen Kursziele für den Ölpreis verstehen möchte, findet alle Antworten in der ausführlichen Betrachtung unter Die Magie der 133 USD: Was der Öl-Chart uns flüstert. Die kommenden Handelswochen werden zeigen, wie schnell der Markt diese prognostizierte Marke ansteuert, doch die fundamentale und technische Richtung für den Ölpreis ist seit Ende April recht stabil zementiert. Disclaimer: Wir haben einen absolut erratischen US-Präsidenten, der durchaus hier noch einmal „stören“ kann. Achten Sie also bitte bei wie bei jedem Investment auf die Risikokontrolle!
Herzlichst
Ihr Jörg Mahnert
